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Unsere Gesellschaft

Es ist schön in der heutigen Zeit leben zu dürfen:

Viele Errungenschaften sind von grossen Denkern erreicht worden.

Auf dieser Basis des Interventionismus entwickelten vor allem Ludwig von Mises und Max Weber die geistigen Grundlagen des Neoliberalismus. Er umfasst eine breite Ideen- und Wertskala für eine freiheitliche staatliche und wirtschaftliche Ordnung als Grundlage der Sozialen Marktwirtschaft. Hieran anknüpfend entsteht die ordoliberale Freiburger Schule mit Walter Eucken, Wilhelm Röpke, Alfred Müller-Armack, Franz Böhm, Alexander Rüstow, Ludwig Erhard u. a., die letztendlich die Soziale Marktwirtschaft als moderne Wirtschaftsordnung in Deutschland einführen.

Wirken diese Gedanken noch bis in die heutige Zeit?

Deutschland lebt durch ein funktionierendes Wirtschaftsystem, dass durch einen fundierten Mittelstand getragen wird.

Dabei war der Grundgedanke der Urbanisierung auch tragend umgesetzt.

Heisst: jeder bringt sich mit seinen Leistungen innerhalb seiner städtischen Gemeinschaft mit seinen Talenten und Möglichkeiten ein.

Der Schmied, der Bäcker, der Arzt, usw...

Jeder, der eine Leistung in Anspruch nimmt, bezahlt auch dafür und honoriert damit die Tätigkeit des jeweils anderen.

Das Geld bleibt damit wietesgehend im reginoalen Umlauf und führt zu einer wohlhabenden Gesamtstruktur.

Gilt das in der heutigen Zeit auch noch?

Viele Verbraucher nutzen Angebote von Discountern. Die Einführung dieser Discounter hat Arbeitsplätze vernichtet. Die "Tante Emma" Läden gibt es nicht mehr.

Neben den zwischenmenschliche Kommunikationszentren sind uns auch die innerstädtischen Geschäfte verloren gegangen.

Die Städte haben ihre Individualität verloren. (nur Kirchen und Kulturdenkmäler zeichnen heute noch den städtischen Unterschied). Ansonsten leben wir in Städten, die sich selten unterscheiden. Überall die gleichen Strukturen grosser Ketten. Die Verbraucher haben entschieden, weil die Discounter zu günstigerem Preis Angebote machen.

Logistiker wie Amazon ermöglichen dann noch, dass der Örtliche Handel zunehmend unter Druck kommt, setzen dann Zulieferanten unter Druck oder entwicklen Eigenmarken und spielen ihre Machtposition in alle Richtungen. Auch gegenüber ihren Mitarbeitern.

Der Geldfluss geht in Konzernstrukturen. Heute sogar in Konzerne, die sich zum Teil nicht mehr mit der Region identifizieren, sogar Steuermodelle nutzen, die in Steueroasen die Gewinne im Konzern lassen, ohne sich an der gesellschaftlich Infrastruktur und dem Gemeinwohl zu orientieren.

Das heisst aber auch, dass für social Schwächere und weniger gebildtet Menschen immer weniger Teilnahme am Geldfluss stattfindet.

Zunehmende Digitalisierung und Automatisierung wird die "einfachen" Arbeitsplätze weiter vernichten. Es sind zwar nicht unbedingt Arbeistplätze, die "glücklich" machen. Wer möchte z.B. schon immer von der Familie getrennt als Fernfahrer leben. Die Aussmaße der auf uns zukommenden Verändeurngen sind bei weitem nicht abzuschätzen.

Es wäre notwendig im Rahmen der Ausbildung eine gesellschaftliche Veränderung zu bewirken. Das Selbstwertegefühl eines jeden zu steigern. Ihm zu helfen genau den Platz zu finden, der ihn mit seinen Talenten und Möglichkeiten erfüllt.

Dabei kommen dem verbraucher als dir und mir immer mehr die wichtige Aufgabe zu bewusst einzukaufen. Darauf zu achten, dass der "Nachbar" auch leben kann.

Zufrieden zu sein ist ein wichtiger Bestandteil, aber auch gebraucht zu sein ohne benutz zu werden.

Weil die Veränderungen schneller stattfinden, als sich viele neu definieren können, wäre es sinnvoll den Menschen durch soziale Absicherungen die Angst zu nehmen.

Das ist einer der Gründe die aus meiner Sicht dazu zwingen, über ein Grundeinkommen mehr und mehr nachzudenken und Wege zu finden, wie dieses zukunftsorientiert eingeführt werden kann.

Der BKU hat dazu ein interessantes Modell entwicklet mit dem wir uns als Unternehmer auseinandersetzen sollten und dieses auch politisch fordern sollten.

http://www.norbertgoedde.de/uebermich/meineueberzeugungen/BKUOrdner/aktivierendeGrundeinkommens