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Herzinfarkt

Das Herz ist unser Motor und ist das Zentrum des funktionierenden Körpers. Es wird selbst zuerst mit dem sauerstoffreichsten und besten Blut versorgt und gibt erst dann Blut an den restlichen Körper.

Am 20.05.2012 ging es mir sehr schlecht. Morgens in der Firma fühlte ich mich unwohl. Auf dem Nachhauseweg musste ich alle 30 Meter stehen bleiben, da ich keine Luft bekam. Ich verspürte so etwas wie Sodbrennen und ein Druckgefühl auf der Brust. Zu Hause angekommen habe ich mich zunächst hingelegt. Es wurde nicht besser. Ein Gefühl der Beklemmung in der Brust und Spannungsgefühle bis in die Arme hinein. Das Belastungs-EKG beim Hausarzt war unauffällig. Weil wir uns noch nicht so lange kannten, empfahl er mir den Besuch der Klinik in Aschaffenburg. Die Klinik behielt mich über Nacht zur Beobachtung. Was für ein Glück, dass ich in den letzten Jahren gelernt habe, wie ich meinen Körper besser fühlen kann, besser auch in mich hineinfühlen kann. Auf jeden Fall erhöhten sich gegen 6 Uhr morgens die Werte über die Schwelle des Infarktes und ich konnte behandelt werden. Herzinfarkt. Ich hatte wirklich Glück. Es geschehen 480.000 Herzinfarkte im Jahr in Deutschland, von denen die meisten schlechter ausgehen.

Und das ist ja eigentlich sehr privat. Ja, das ist es auch. Ich möchte Mut machen. Mut für all die, die Schwierigkeiten haben, sich nach so einem einschneidenden Erlebnis neu zu motivieren, sich neu zu orientieren und etwas zu ändern, was uns ja allen so schwer fällt; denn das Leben geht weiter. Von diesem Tag an sollte sich mein Leben stark verändern.

Was hatte ich falsch gemacht? Ich hatte zu wenig auf meinen Körper geachtet. 121 Kilo sind definitiv zu viel. Zu wenig Bewegung, zu viel Zuständigkeit, zu viel Arbeit, zu wenig Ausgleich und Austausch mit Freunden und Familie. Zu wenig Beschäftigung mit mir selbst. Zu wenige echte Freunde (also Menschen, die sich für mich und mein Herz interessieren, natürlich gegenseitig).

Keine Hobbies, die mich mal ablenken und einen Ausgleich bringen. Seit dem habe ich mich sehr intensiv mit der Fotografie beschäftig und daraus mein Hobby gestaltet und freue mich, wenn ich mich damit z.B. bei Freunden in facebook und co. einbringen kann.

Und Musik liebe ich und habe meinen alten Leidenschaften wieder eine Ebene verschafft als DJ https://www.facebook.com/MainLifeDJ/.

Auch hier unterstütze ich gern, wenn auch nicht immer dabei Euros fliessen ist es auch kein Problem, denn ich habe meinen Spass dabei und kann anderen eine Freude bereiten.

Zu viele Kontakte mit Menschen, mit denen zu arbeiten keinen Spaß macht. Das ändere ich nun Schritt für Schritt. Das ist ja gar nicht so einfach.  Immer dieser innere Schweinehund, immer diese Bequemlichkeit… Immer die vielen Ausreden. Und morgen ist ja auch noch ein Tag, an dem man anfangen könnte! Da wir bei cqs aber Spezialisten für die Schaffung von "Ausredenfreien Zonen" sind, geht es hier ja nun um mich selbst.

Wie schaffe ich mir selbst die "Ausredenfreie Zone" für meine Gesundheit und wie organisiere ich das alles so, dass es auch funktioniert?  Hier gibt es nur einen Weg, wenn man es nachhaltig schaffen will: Disziplin und "Controlling". Dieser Weg ist multiplizierbar. Ich zeige Ihnen das gerne.

Deshalb gestalten wir gemeinsam mit dem Herzspezialisten Dr. med. Ulrich Hildebrand  Veranstaltungen, bei denen Sie lernen können, wie Sie einen Infarkt vermeiden und - falls Sie bereits Herzpatient sind, wie Sie sich und Ihr Leben besser organisieren, damit Sie es weiter genießen können.

http://www.cqs.de/seiten.nsf/wys/trekking/JU1NYN